Gepflegter Abstieg – Aufstehen und Weiterfahren
Am Vormittag der Mitgliederversammlung in Kassel fand ein Vortrag mit Lesung aus dem oben genannten Büchlein von Barbara Zimmer-Walbröhl statt. Die Idee zu diesem Büchlein hatte sie während eines Reha-Aufenthaltes in Bad Bevensen nach ihrem zweiten Schlaganfall. Dort beobachtete und fotografierte sie Fahrradfahrer und erstellte später davon Aquarelle. Sie war früher nicht nur Galeristin sondern auch Malerin.
Da sie auch viele Veränderungen in ihrem Leben bewältigen musste und sie beruflich auch mit dem Scheitern konfrontiert wurde, kam sie auf die Idee dieses Büchlein über das Scheitern zu erstellen. Barbara Zimmer-Walbröhl war vor ihrer Pensionierung nicht nur Lehrerein sondern auch als Coach tätig.In ihrem Vorwort schreibt sie: „Dieses Büchlein richtet sich an Personen, die von einer schweren beruflichen oder privaten Krise betroffen sind, sie vermeiden oder anderen Trost und Zuversicht vermitteln möchten.“
Anhand von Beispielen hat sie uns erklärt, wie wir mit Krisen und Problemen umgehen sollten um die positiven Aspekte des Scheiterns zu entdecken. Am Anfang steht die Situationsanalyse, dann müssen Ziele formuliert werden, positive Erfahrungen visualisiert und Fähigkeiten und Kenntnisse formuliert werden um den Weg zur Veränderung zu ermöglichen.
Besser als über das Scheitern zu lamentieren ist das Arbeiten an konkreten Situationen. Die positiven Aspekte des Scheiterns zu entdecken, heißt, das Leben im Unfertigen zu akzeptieren. Eine in diesem Büchlein zitierte Chinesische Weisheit lautet:
„Ich bin nicht gescheitert – ich habe 10.000 Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben!“
Das Scheitern eröffnet neue Perspektiven, neue Möglichkeiten und das Potential für ungewöhnliche Wege.
Am Ende des Vortrages rief uns Barbara Zimmer-Walbröhl zu: Aufsteigen und Weiterfahren!
Einen Artikel über diesen Vortrag und eine persönliche Zusammenfassung der Beweggründe zu diesem Büchlein, von der Autorin selbst verfasst, finden Sie in der nächsten dialog Ausgabe








