Online-Umfrage – Wie leben Menschen mit Beeinträchtigungen in Niedersachsen?
Wie leben Menschen mit Beeinträchtigungen in Niedersachsen?
Landesweite Online-Umfrage gestartet!
Um die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen gezielt weiter zu verbessern, wurde eine landesweite Online-Umfrage im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gestartet. Ziel der Umfrage ist eine Analyse zur Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen als zentraler Baustein einer umfassenden Teilhabeanalyse.
Sozialminister Dr. Andreas Philippi ruft alle Niedersächsinnen und Niedersachsen mit Beeinträchtigungen dazu auf, an der Umfrage teilzunehmen. “Niemand kennt die Barrieren im Alltag besser als die Menschen, die täglich mit ihnen konfrontiert sind. Ihre persönlichen Erfahrungen sind der Schlüssel, um Niedersachsen inklusiver zu gestalten“ so die Äußerung von Sozialminister Dr. Philippi.
Annetraud Grote, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, ergänzt: „Teilhabe kann man nicht vom Schreibtisch aus beurteilen – wir brauchen die Erfahrungen der Menschen mit Beeinträchtigungen in Niedersachsen. Diese Umfrage gibt den Betroffenen eine starke Stimme.“
An der Umfrage können Personen teilnehmen, die mit einer dauerhaften Erkrankung oder Behinderung leben, ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben und mindestens 16 Jahre alt sind. Die Teilnahme ist anonym und leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, die Teilhabemöglichkeiten im Land nachhaltig zu steigern.
Die Umfrage ist ab sofort bis zum 31.05.2026 unter www.ms.niedersachsen.de/umfrage erreichbar.
Hintergrund:
Die aktuelle Online-Umfrage ist Teil einer umfassenden Teilhabeanalyse zur Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen, die das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung initiiert hat. Grundlage hierfür bildet die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft als Menschenrecht festschreibt. In enger Abstimmung mit dem Aktionsplan Inklusion werden dabei verschiedene Daten erhoben, um die Umsetzung der UN-BRK in Niedersachsen messbar zu machen und weiter voranzutreiben. Schwerpunkte der Analyse sind die Teilhabe am Arbeitsleben, der Zugang zur Gesundheitsversorgung sowie die kommunale Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen. Die Ergebnisse der Teilhabeanalyse werden im Sommer 2027 veröffentlicht und dienen als Grundlage für künftige Maßnahmen zur Teilhabepolitik des Landes und die Fortschreibung des Aktionsplans Inklusion.
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung







